macOS 10.13.6 (High Sierra) und Office 365 geht

Meine „alten“ Macs (MacBook weiß) und das eines ehemaligen Arbeitskollegen (älteres MacBook Pro) sind immer noch besser als jede WinDOS-Büchse auf diesem Planeten. Nun, die Apple Hardware lebt echt lange und manche „Oldies“ können nur mit High Sierra umgehen (10.13.6).

Anscheinend hat Microsoft mal wieder an der Schraube gedreht und daher kann man nur bis Office 365 v16.41 (20091302) auf High Sierra installieren. Das Packerl gibt es hier.

MacUpdater 2.0

Da macupdate.com (aka MacUpdateDesktop) unter BigSur nicht mehr lief, in den letzten Jahren immer schlimmer wurde (Performanz, Zuverlässigkeit, viele Ein- und Ausloggvorgänge) und nun auch noch von den Besitzern von MacKeeper (die größte Schrottsoftware nach CleanMyMac) gekauft wurde, habe ich es ersatzlos gestrichen.

Also war ich auf der Suche nach was zuverlässigem, schlankem…. un d stieß auf MacUpdater von corecode.io.

Ich habe denen Feedback gegeben, da ich die Software unter BigSur betreiben, aber nicht kaufen konnte. Prompt durfte ich die Beta mit testen und da die deutsche Sprachdatei recht lange kein Update bekommen hat, habe ich angeboten das mal gerne etwas zu verbessern…. und schon stehe ich in den Release Notes. 🙂

Die Software ist wirklich schlank, schnell und mein Betatest von vier Wochen, samt Übersetzungsaktion hat nichts negatives gezeigt. Sie hat von Anfang an, also auch die alte Version, viel mehr erkannt und auch Unterschiede zwischen den Sprachversionen oder der Herkunft (AppleStore, Homebrew, …) gemacht. Man bügelt sich also nicht eine de_DE- mit einer en_US-Version platt, was MacUpdate Desktop nach Jahren noch macht 🙁 Das Schöne bei MacUpdater: Man zahlt einen Betrag und gut ist. Keine Abofalle, kein ständiges ein- und auslogg-generve!

Quelle: CoreCode Limited

https://www.corecode.io/macupdater/index.html

  • MacUpdater kann automatisch die neuesten Updates aller auf dem Mac installierten Anwendungen verfolgen.
  • Mit einem einfachen Klick kann man jede veraltete App aktualisieren.
  • Keine Zeit damit verschwenden, manuell nach Updates zu suchen, herunterzuladen, zu installieren und zu bereinigen.

Willst Du mich auf den ARM nehmen?

HEISE+ schrieb es so schön und dem möchte ich auch mal geschichtlich meinen Daumen hoch halten, ohne wesentlich mehr Inhalt abzusondern (es ist Sonntag 11:00h MESZ und >25 Grad Celsius, da kann man auf der Terasse froh sein, noch tippen zu können): Die ARM (Acorn Reduced Instruction Set Computer (RISC)) Maschine, einst Triebfeder für die Archimedes-Workstation, kehrt nun als Desktop-System auf den Mac zurück!

Kein Scheiß!? Nein: 1987 oder ’n Jahr später haben Kollege Peter und ich im Eidelstedter Bürgerhaus, anläßlich des CCC Treffens (siehe Datenschleuder Seite 10), den Kasten mal gesehen und er war deutlich geiler als alles was wir bisher unter unsere Finger bekommen hatten.

Ähnlich erging es mir nur noch als ich das erste Mal die NeXTstation erblickte, denn das Display PostScript stellt(e) 1987 alles in den Schatten was Auflösung und Klarheit sich mit bis dato in den Weg gestellt hatte. Heute findet man den Nachfolger in Quartz auf dem Mac – mit PDF im Gepäck.

Kein heißer Scheiß!

Also, bevor jetzt die Jüngeren unter uns meinen, dass das alles neuer, heißer Scheiß ist – Nope! Als SPARC-Liebhaber erfreut es einem natürlich, dass es nun doch wieder in eine andere Richtung geht: Rechenkerne können wenig, dafür deren Anhängsel, die spezialisiert Dinge abarbeiten, vor allem in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Eigentlich dacht ich in meiner IT-Naivität, dass das immer das bessere Modell wäre… Langsame Dinge nicht auf schnelle Dinge draufsatteln, da man sonst das Gesamtsystem verlangsamt…. hmmm…. Informatiker mögen mir meinen Irrglauben gerne mal auseinandernehmen.

Keine Apokalypse bei der Umstellung erwartet!

Nein, im Gegensatz zu der „anderen OS-Welt“, kennt sich Apple/NeXT mit Prozesserumbauten aus, denn auch die Abkehr vom Motorola 68xxxx (PowerPC) hin zum INTeL ging seinerzeit recht schmerzbefreit, wenn, ja wenn die Entwicklergemeinde denn ihre Programme durch den neuen Compiler jagt und dann sogenannte „universal binaries“ rausfallen lässt.

Das große Plus von macOS‘ Kernel (mach bzw. XNU) und dem Betriebssystem (UNIX®) ist eben die sehr modulare, kleinteilige Struktur und die Prozessorarchitektur folgt dem quasi nun wieder.

Rhapsody hatte „ungeliebtes“ x86 im Bauch – Big Sur „geliebtes“ ARM

Ich habe seinerzeit Rhapsody 1997 auf einem AMD (x86-basierte Architektur) getestet, da ich von der NeXT-Welt kam und den Zugang seinerzeit irgendwie bekam mit in die „Developer“-Testphase zu springen. Erst 2015, also viele Jahre später, wendete sich Steve Jobs von Motorola ab, da die Wärmeprobleme bei kleinen Maschinen einfach nicht besser werden wollten (ich hatte einen iMac G5 17″ und weiß wovon ich rede).

Während Apple kein Freund von INTeL war, heißt es, dass Advanced RISC Machines, Ltd. (so heißt Acorns ausgelagerte Chip-Schmiede seit 1989) und Apple sich mögen und Apple eines der wenigen Unternehmen ist, dass an den Kernel-Bestandteilen rumprökeln darf.

Windows ne… aber Sicherheit, Energie und iOS juchhe!

Während die BootCamp- und Virtualisierer-Hasis nun weinen (keine Sorge Parallels wird die Gelddruckmaschine nicht versiegen lassen!), so werden auf einmal iOS-/tvOS-Programme kompatibel zu macOS und damit wird die Lieblingsapp auf dem iPhone auch auf einem ARM-Mac anstandslos laufen können 🙂

Zudem verbruzelt ARM weniger Energie als INTeLs Bratpfannen (schon AMD hatte es geschafft bessere Prozessoren mit weniger Energiehunger und Wärme zu produzieren) und damit werden kleinere/dünnere Maschinen noch mehr in den Fokus rücken….

Da ich auf Windows-Programme seit vielen Jahren nicht angewiesen bin, freue ich mich sehr auf das was da kommt und könnte auch dieses Mal wieder testen, aber…. neee.. lass‘ mal die „jungen, wilden“ ran…..