S4 Finanzierung steht

Zwei Jahrzehnte gekämpft und gewonnen!

So, oder so ähnlich könnte es aus den politischen Kämpfern der S4-Initiative heute herausbrechen. Wir haben es wirklich geschafft. Der Bund übernimmt 80% der Baukosten der S-Bahnlinie S4 im Hamburger Verkehrsverbund. 1,847 Mrd Euro und 2025 soll die erste Bahn zwischen Hamburg-Altona und Hamburg-Rahlstedt fahren, 2027 hätten dann die Ahrensburger*innen ebenfalls ihren Spaß. (NDR, Nahverkehr Hamburg, S4-Initiative)

Das ich hartnäckig und absoluter Optimist bin, wissen die meisten, die mich kennen, aber selbst ich habe oft genug gezweifelt, ob wir dieses „Riesending“ gestemmt bekommen, denn wenn viele Köche an einem Infrastrukturprojekt dieser Größe arbeiten, geht das oftmals schief. Ole Thorben Buschhüter hat politisch immer als Sprachrohr in Hamburg fungiert und nimmer müde immer wieder unser Anliegen vorgetragen. Das S4-Projekt ist mit seinem Namen verbunden.

Im beschaulichen Ahrensburg stand und steht die SPD für den „ÖPNV für alle“ und auch die komunalpolitischen S4-Veranstaltungen aller demokratischen Parteien in der Schloßstadt haben immer wieder deren Notwendigkeit unterstrichen. Nun kommt sie und die Herausforderungen bis 2027 werden nicht weniger, denn dreimal so viele Nutzer*innen der S-Bahn wollen auch auf schleswig-holsteiner Seite wohl geplant sein….

Heute feiern!

Bevor es aber an die Hürden der Zukunft geht, freuen wir uns jetzt erst einmal, dass es endlich losgeht….

U1 und DAS Unwetter

Zurückkommend vom Hafengeburtstag war ich seit gestern gewarnt: Unterbrechung zwischen Berne und Farmsen. Ok. Heute morgen zur Arbeit war die Hochbahn unsortiert, denn in Volksdorf, Meiendorf und vor Berne musdten wir auf vor uns liegende Bahnen warten… Ich war bisher besseres Krisenmanagement der Hochbahn gewohnt 😩

Geschichte Hamburgs mit Karten im Webzeitalter

Ich habe schon sehr lange eine Vorliebe für Karten, also so etwas wie Stadtpläne. Als ich im Kindesalter (frühe 80er) in Frankfurt am Main bei meinem Cousin im Zimmer saß, malte ich, weil ich am Tage in den Nachrichten etwas über Tel Aviv gehört und eine Karte davon  gesehen hatte, einen fiktiven Stadtplan von Tel Aviv – daran kann ich mich noch heute erinnern.

Bücher, wie Topographie Schleswig-Holsteins, ebenso wie Landeskunde Niedersachsen waren immer gerne angelesen Bücher (letzteres steht bei mir nach wie vor im Regal), denn mich interessiert der Wandel, den Dörfer und Städte durchlaufen.

Matthias Müller-Prove hat ein tolles Projekt das diese Vorliebe ins Webzeitalter katapultiert und alle Deerns und Jungs einlädt, die Stadt Hamburg mal geschichtlich zu erkunden, wenn man alte Karten über die aktuelle legt. Chronoscope Hamburg. Superklasse!

Ich wusste bspw. gar nicht das es ’ne Renn- und Traberbahn am Goldbeckplatz gab. Und wer Denhaide/Dulsberg wohnt und sich über die ganzen Verrückten wundert… jo, 1905 gab es dort mal ’ne „Irrenanstalt Friedrichsberg“ – steht da. So kann man über die Karten stöbern und auch noch weiter rückwärts schwelgen und sehen, wie klein einst die Hamaburg mal war und was aus ihr bis heute geworden ist. Toll und danke Matthias!