Storybased Ownership in agilen Softwareprojekten

Wieder so‘n Buzzword? Naja, „Geschichtenverantwortlicher“ klingt noch dümmer, oder? Es geht hier um innere Verantwortlichkeiten in einem agilen Softwareentwicklungs-Team zur besseren Qualitäts- und Zielerreichung.

Nun, während der AppSec 2013 sprache ich mit Chris Eng kurz über diese Methode nach seinem Vortrag „Real World Agile SDLC“, hatte ich diese Methode doch in einem der Projekte in denen ich derzeit tätig bin, vorgeschlagen und wir hatten mit einem Piloten ganz nette Erfahrungen gemacht.

Worum geht es bei „storybased Ownership“?

Wenn es in einer Firma Abteilungs- und Projektleiter gibt, gibt es auch immer die Frage nach Verantwortlichkeiten. In der reinen agilen Lehre (bspw. SCRUM) gibt es diese Rollen nicht mehr, aber IRL gibt es sie eben doch. Um diesen Wunsch nach Information und Verantwortlichkeit gerecht zu werden, bestimmt das agile Entwicklungsteam bei der Sprintplanung eben einen, der „den Hut für eine [größere] Story auf hat“, d.h. es ist jemand da, den man fragen kann, wenn man zu genau diesem Thema (der Story) was wissen muss. Aufgaben- oder Defekte im Fehlerreportingsystem haben ja auch immer einen Verantwortlichen. Bei sog. „Stories“, die mehrere Unteraufgaben haben oder auch „Epics“, die über mehrere Iterationen gehen, ggf. mit unterschiedlichen Entwicklern an den jeweiligen Teilaufgaben machen die Übersicht für Außenstehende nicht einfacher. Natürlich kann man alles an den SCRUM-Master übertragen, aber das agile Manifesto stellt die Interaktion der handelnden Personen an die erste Stelle, also die direkte Kommunikation ist m.E. besser als die durch Rollen und Prozesse festgelegte.

Sorgt der SCRUM-Master für die Einhaltung der agilen Vorgehensweise, so unterstützt „storybased Ownership“, da der Verantwortliche selbst ein Interesse hat die „Definition of Done“ (und damit die Abnahmekriterien) zu erfüllen, den Build nicht durch die Tests aus dieser Story rot werden zu lassen, etc.

Der „Storyowner“ ist also der Verantwortliche, der für die Erfüllung der „Definition of Done“ sorgt und somit dazu beiträgt das sein Teilergebnis nicht im „toll ein anderer macht‘s“-Wirrwarr von agilen Teams untergeht. Gleichzeitig wird der SCRUM-Master entlastet.

So macht man nicht nur Projekt-, Bereichs-, Produkt- und andere Leiter oder -Manager glücklich, sondern auch das Team hat etwas davon, da man als „springender Tester“ oder bei großen Epics über mehrere Iterationen und gerade aus dem Urlaub kommend bspw. auch immer weiß wen man bei Unklarheiten fragen kann ohne die anderen zu stören.

Der Storyowner ist nicht allwissend, aber er weiß am Ende wie das Ganze von wem zusammengesetzt worden ist.

„Szene“ Ahrensburg – Richtigstellungen

Sehr geehrter Herr Dzubilla,

so langsam zweifle ich daran ob derjenige, der Verwaltung und Politik in Ahrensburg immer den Spiegel vorhält dieselben Regeln oder Ansprüche auch bei sich selbst ansetzt. Ihre Diffamierungen, Unwahrheiten und falschen Annahmen (bzgl. meiner Akltivitäten) möchte ich mit diesem öffentlichen Blogeintrag mal korrigieren:

  1. Am 5. August 2013 stellten Sie Jochen Proske von der SPD in Ahrensburg an den Pranger, da in Ihrer Wahrnehmung niemand mehr etwas für den Erhalt von St. Johannes seitens der SPD tun würde. Das, neben Stadtverordneten, auch parteilose, brürgerliche Mitglieder bei der SPD-Fraktion mitwirken ist Ihnen anscheinend nicht einmal bekannt, geschweige denn das ich Gründungsvorstandsmitglied des Fördervereins bin. Recherechearbeit? Fehlanzeige!
  2. Sie schrieben am 17. Dezember 2013: „Und im Werkausschuss sitzen u. a. 9 Stadtverordnete (…)“, woraufhin ich Ihnen am 19. Dezember schrieb das es nur sechs Stadtverordnete seien – keine Korrektur.
  3. Nun schrieben Sie am 26. Januar „(…) mich vertritt dieser doppelzüngige Verein von Feiglingen nicht.“ und spielen darauf an, dass der Förderverein anstatt zu kämpfen, versucht zu vermitteln. Das ist aber die Aufgabe des Vereins!
    Haben Sie schon einmal gesehen, dass zwei Menschen, die sich gerade angreifend gegenüber stehen vorher noch eine Verhandlung führen? Ich nicht!
    Würden wir som poltern wie Sie, würden wir schon vor dem Schuttberg der St. Johanneskirche stehen!
  4. Sie schreiben am 29. Januar 2014 „(…) dass nicht zuletzt die Plakate und der von mir informierte NDR genau der Druck gewesen sind (…)“ und brüsten sich mit Sachen, die nicht Ihr alleiniger Verdienst sind, Herr Dzubilla!
    Sowohl Dr. Tuch als auch ich, der seit +15 Jahren durch die S4-Initiative Kontakt zur Presse pflegt, haben, neben auch vielen anderen Gemeindemitgliedern, den NDR (und andere) angerufen und angeschrieben! Es war wohl die Menge an Kontakten, die auf den Druck der Strasse aufmerksam gemacht haben und letztendlich die TV-Medien nach Ahrensburg lockte und nicht Ihr alleiniger Vedienst.

Ich wäre Ihnen für korrekte Recherche und etwas mehr Demut bei Ihren Selbstdarstellungen sehr vebunden. Wenn Ihnen schon jemand die Korrekturen Ihrer schlechten Recherche schickt, sollten Sie diese vielleicht auch mal einarbeiten – ist m.W. nach wie vor gute journalistische Arbeit!

Hochachtungsvoll

Jörg Sievers

Denkmalschutz ist keine Frage für einen Laien

Stimmungsmache auf dem Rondeel seitens der CDU bzgl. Denkmalschutz. Anscheinend haben noch nicht alle begriffen das es eben NICHT um die Frage

  • „schön“ oder „hässlich“ und
  • „will ich Denkmalschutz“ oder
  • „will ich keinen Denkmalschutz“ und auch NICHT um
  • „kann ich eine Feuertreppe bauen“ oder
  • „darf ich keine Feuertreppe bauen“ geht,

sondern die Denkmalschützer (= BEHÖRDE ➡️ GESETZE ➡️ VERORDNUNGEN) wird das Rathaus aller Wahrscheinlichkeit nach unter Denkmalschutz stellen.

Wenn die Stadt selbst den Antrag nicht stellt, sondern der Denkmalschztz „angeordnet“ wird, kann man zukünftig Fördergelder vergessen! Machen wir als Stadt den freiwilligen Schritt, gibt es auch Fördergelder, wenn man denn mal welche braucht.

Ob die Bürger das toll finden oder in China fällt ’n Sack Reis um – seit wann werden wir Bürger gefragt, ob etwas unter Denkmalschutz gestellt wird oder nicht. Wir sind darin mal absolute Laien und sollten nur sehen, das wir für die Stadt Ahrensburg das Beste rausholen und das wäre eben zukünftige Fördergelder bei anstehenden Sanierungen/Erweiterungen/Änderungen gibt!

Ablehnungsbescheid: Wir haben keinen Platz an der SLG!

Aus dem Ablehnungsbescheid bzgl. der Oberstufe am Heimgarten (S. 3) – Tobias von Pein – da kommt Backenfutter

„Das Potenzial für eine Oberstufe wird absehbar auch nicht durch die Schülerinnen und Schüler ehöht, die im Laufe der Sekundarstufe I von einem Gymnasium an eine Gemeinschaftsschule wechseln, weil sie sich den Anforderungen bei der dortigen Lern- und Unterrichtskultur eher gewachsen fühlen. Denn diese Gruppe der Wechsler würde voraussichtlich die vor Ort vorhandene Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule mit Oberstufe bevorzugen (…)“

Der Platz ist an der SLG mal NULL AUSREICHEND und die Stadt Ahrensburg wäre gefordert, aber wieso sollte sie, wenn sie die Räumlichkeiten doch schon hat?

Zudem: Uns fiel es nicht leicht unsere Tochter, nach der Ablehnung an der SLG, am Gy am Heimgarten anzumelden, denn wer kann nach der 4. Klasse schon vorhersehen wohin die Reise eines Kindes geht? Es w#äre alles etwas einfacher für die Schülerinnen und Schüler und für die Eltern, wenn da eine integrierte Oberstufe wäre…

Ablehnung der Oberstufe am Heimgarten

Mehr Wege zum Abitur in Ahrensburg bleibt das Ziel / Tobias von Pein

Moin Tobias von Pein,

ja genau! Anscheinend werden Schülerinnen und Schüler nur noch verwaltet, anstatt mal innovativ als Verwaltung in die Zukunft zu blicken. Das Modell „Realschule+Hauptschule“ aka Gemeinschaftsschule ist und war schon von Anfang an die „Resterampe“ der Bildungspolitik. Wir bauen uns ohne die Oberstufe einen bildungspolitischen Brennpunkt in Ahrensburg!

Wenn man den Schülerinnen und Schülern eine Chance geben kann und will, dann muss die Oberstufe an ALLEN Gemeinschaftsschulen, also auch am Heimgarten das Ziel sein, denn:

Die SLG Ahrensburg hat vor drei Jahren beschrieben, dass die Vorhersagbarkeit des Bildungsweges zu 50% falsch bzw. richtig sein kann, da nach 10 Jahren SLG genau das aus der Gesamtschule herausgekommen ist. Würfelt man, würde man genauso schlecht oder gut eine „Empfehlung“ hinbekommen! Die Kinder sind in der 3.+4. Klasse für so eine entscheidende Aussage noch gar nicht reif. Die Lehrer können Tendenzen erkennen, die sich aber schnell ändern können!

Darum: GEMEINSAMES LERNEN so FRÜH WIE ES GEHT und nicht Gy/Real/Haupt-Abschluss ist das Ziel – das sieht man nach der 9., 10. 12./13.. Auf dem Weg können so manche Überraschungen auftreten und das geht eben nur, wenn man die Chance dazu bekommt!

Grüße

Jogi

Bitte öffnet die St. Johanneskirche am Heiligen Abend

Jeder weiß wie voll es in der Kirche ist, wenn die Weihnachtsfeiertage kommen. Eine ganz besondere Situation entsteht für Ahrensburg-West, denn die größte Kirche, St. Johannes, ist geschlossen, aber noch nicht entwidmet und auch noch mit allem Nötigen versorgt.

Wenn Sie mithelfen wollen, dass die Ahrensburger am 24. Dezember ihre Kirche für zwei Gottesdienste nutzen können, machen Sie mit und schicken Sie beligenden Brief an Probst Buhl oder verfassen Sie auch gerne Ihre eigenen Worte!

OpenOffice (ODT)-Datei

Microsoft Word (DOC)-Datei

Die SPD-Fraktion Ahrensburg hat sich neu formiert

Nachdem Petra Wilmer nicht mehr zur Kommunalwahl angetreten war, wurde Hartmut Möller als neuer Fraktionsvorsitzender gewählt. Neu in der Fraktion als Stadtverordnete sind der Ortsvereinsvorsitzende Jochen Proske sowie Achim Reuber und Jürgen Eckert. Weiterhin dabei sind Doris Unger, Rafael Haase, Bela Randschau und Marleen Möller. Die Fraktion strebt an, die Zusammenarbeit mit dem Ortsverein zu verstärken. Dafür ist vorgesehen, weitere vier bürgerliche Mitglieder für die Ausschüsse zu nominieren und in die Fraktion aufzunehmen. Darunter sind bewährte Kräfte wie Rolf Griesenberg und Jörg Sievers und als neue Dirk Burmeister und Claus Rowetter.

23. Mai 2013, 19:30h St. Johannes

Gemeinsam können wir etwas bewirken

Dazu soll ein Förderverein gegründet werden, der Spenden von Mitgliedern und Sponsoren sammeln und durch vielfältige Aktivitäten zu Einnahmen (z.B. durch Vermietung der Räume) beitragen soll. Weiter werden ehrenamtlich tätige Gemeindemitglieder für regelmäßige Dienste (wie z.B. Reinigungs- und Gartenar- beiten, Küsterdienste) gesucht.

Auch wenn Sie sich nicht der Kirchengemeinde Ahrensburg zugehörig fühlen – Ihre Mitwirkung ist dringend erwünscht, wenn Sie mithelfen wollen, ein lebendiges Zentrum für soziale Begegnungen und Kirchenmusik wohnortnah zu erhalten.

Einladung zur Gründung:

Förderverein
St. Johannes Ahrensburg

Donnerstag, 23. Mai 2013
19:30 Uhr
St. Johannes
Kirche
Rudolf-Kinau-Straße 22926 Ahrensburg

Leider bin ich persönlich aus beruflichen Gründen am Tag der Gründung verhindert, aber meine Unterstützung auch mitzuhelfen sei den Initiatoren hiermit versichert!

Ich werde, stellvertretend für die Generation meiner Tochter und der ihr nachfolgenden, auf der noch stattfindenden Gemeindeversammlung den Antrag einreichen, dass Konfirmandinnen und Konfirmanden vor Ort, also in St. Johannes, unterrichtet werden.

Die Kindergarten-Kinder und die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Am Reesenbüttel, die die Kirche oft besuchen, würden dies nicht mehr wahrnehmen können! Wollen wir das wirklich?

Die Kirche muss unter uns sein, sonst entfernt sie sich von den Menschen!

Jörg Sievers