Hamburg1 Live Tour S4-Talk

Zusammen mit Ahrensburgs Bürgermeisterin Ursula Pepper, Franziska Behring vom Hamburger Abendblatt, dem Geschäftsführer der S-Bahn Hamburg, Kay Uwe Arnecke und mir talkten wir bei Schalthoff vom lokalen TV-Sender Hamburg1 über daas Thema S4.

In der Stunde davor waren Franziska Behring, Kay Uwe Arnecke, Dennis Fiedel von der Landesweitern Verkehrsgesellschaft Schleswig-Holstein und Wolfgang Märtens vom Hamburger Verkehrsverbund dran.

Die Vergangenheit im Netz

Sun, mein Arbeitgeber, packt das Internetarchiv von Brewster Khale, welches seit 1997 den Teil des Internets kopiert der das WWW ausmacht, in einen Container – einer Box.

Da wurde aus auch mal Zeit nachzusehen ob die Suchmaschine „Wayback Machine“ auch meine Spuren gesichert hat – und sie hat:

Die ersten Ausläufer meiner Seite wurden bei Vossnet eingestellt, wo ich einen Internetzugang samt eigener Homepage hatte. Erst später wurde daraus die warpsite.de und noch viel später die heutige Heimat delays.de.

Spannend, als würde man in alten Fotoalben blättern, wenn man die alten, legendären Computerhersteller abgrast, die Autobauer, die Zeitschriften… viel Spass dabei!

Tümlauer Koog – Eiderstedt

Am Wochenende waren wir im Tümlauer Koog auf der Halbinsel Eiderstedt. Bekanntester Ort dieser Halbinsel ist sicherlich St.-Peter oder auch Ording, jedoch auch sehr schön: Westerhever bzw. der Leuchtturm von Westerhever, mit seinen zwei Friesenhäusern daneben.

Erholung auch dieses Mal pur und vielen kleinen Lämmern, die gerade in den Stunden vor unserer Ankunft zur Welt kamen….

Sun Microsystems auf der CeBIT 2009

Auf der CeBIT 2009 präsentiert sich mein Brötchengeber mit neuem Gesicht, aber glücklicherweise gleicher Vision – das Netzwerk ist der Computer. Wir sind also in der „Cloud“ schon etwas länger, nur hatten wir einen anderen Satz dafür…

Sun ermöglicht es mir von zu Hause aus zu arbeiten als wäre ich in der Firma. Kein Extra-PC mit Extra-Einstellungen und Extra-Programmen. Sun Ray – unsere eigene Technologie ermöglicht das. Wundert mich bis heute, das es uns noch keiner aus der Hand gerissen hat, denn wenn wir es selber seit 1999 in den Geschäftsstellen und seit 2005 auch an den Heimarbeitsplätzen einsetzen, würde ich es selbst als kritischster IT-Einkäufer mal als erprobt ansehen.

Zudem ist das ThinClient-Konzept kindereinfach einzurichten und zu bedienen, stromsparend, kostenreduzierend und günstig (sowohl bei der Evaluierung, Anschaffung, beim Betrieb und beim Support – letzteres habe ich nie gebraucht).

Durch die verschiedenen Virtualisierungslösungen die Sun bietet kann man nun jedes Betriebsystem damit über unsere Sun Ray Thin-Clients abfahren – unbedingt angucken!

openSolaris endanwendertauglich

Heute habe ich den ersten Laptop aus meinem Bekanntenkreis anstatt mit Windows mit openSolaris ausgestattet, einem UNIX-System. Es war einfach wie man es erwartet und es ist stabil wie es ein System-Kenner erwartet.

Würden die Schulen und öffentlichen Verwaltungen sich noch mehr engagieren lizenkostenzfreie Software einzustzen wäre das Schultern von Konjunkturprogrammen ein leichtes.

www.opensolaris.com – ordern Sie Ihre DVD noch heute – kostenlos!

Ahrensburgs [Schul]wege

Ich fahre sowohl mit 569er als auch mit dem 576er Bus um die R10 oder U1 zu erreichen. Wir wohnen in indirekter Nachbarschaft zum Schulzentrum Am Heimgarten und somit nutzen die Schülerinnen und Schüler oft die selben Wege.

Im Dezember/Januar ist der „Steinkamper Gartenweg“ zwischen den Strassen Rosen- und Buchenweg im Herbst und Winter dunkel wie die Nacht. Ist spannend wenn einen die Teenager im dunkeln mit ihren Rädern überholen…

Wie wäre es mit etwas Beleuchtung auf den Wegen? Keine Fluter, sondern eingearbeitete Wegeleuchten?

Ein viel schlimmeres Problem ist die Ampelkreuzung Reesenbütteler Redder/Rosen-/Lilienweg

Den ersten Unfall gab es gleich am ersten Schultag im neuen Jahr, da ein/e Radfahrer/in (Schüler/in) auf der abknickenden Vorfahrt von einem Auto aus der Siedlung Steinkamp kommend übersehen wurde.

Meine Frau hat live erlebt wie ein geistesabwesender Autofahrer die Ampel übersah und bei rot über eine Fußgängerampel fuhr!

Leider ist die Anordnung der Lichtsignale so schlecht gelöst worden, das (Sparmaßnahmen?) die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gefährdet ist! Die Polizei in Ahrensburg bestätigte am Telefon das die Ampel dort als „unglücklich gelöst“ bekannt ist.

Anstatt der drei Signale (rot, gelb und grün), sind manchmal nur zwei (rot und orange) angebracht, die auch nicht dauerhaft signalisieren das dort eine Ampel ist (wenigstens während der Schulzeit wäre das aus meiner Sicht angebracht). Zudem besitzt die einmündende Strasse Rosenweg vom Steinkamp aus kommend gar keine Lichtsignale, stattdessen soll ein Autofahrer auf die herannahenden vorfahrtberechtigten Fahrräder/Fußgänger UND die Lichtsignalanlage achten!?

Am 9. Oktober 2008 habe ich eine Mail ans Rathaus geschickt und bekam am 20. Oktober die Info  das „bezüglich der Problematik mit der Lichtsignalanlage an den zuständigen Kollegen im Fachdienst Straßenwesen hier im Haus, Herrn Biernacki, Tel. 77162, weitergeleitet“ wurde.

Heute habe ich dann eine Mail geschrieben, um nachzufragen, wann das Problem angegangen werden soll.

Stadtbus ist gut – aber geht das in Ahrensburg?

Andere Städte machen es vor, ein großer Teil Ahrensburgs Stadtverordneter ziert sich und schafft Fakten, damit ja kein besseres Buskonzept umgesetzt werden kann.

Peter Egan beschrieb im MARKT auf Seite 5. vom 1. Oktober 2008 wie erfolgreich Buchholz (Nordheide), eine ähnlich grosses Stadt wie Ahrensburg, das Buskonzept umgesetzt hat und wie man von 165.000 auf 1.500.000 Fahrgäste gekommen ist (von 1995 – 2007).

Was haben die Mehrheit unser Stadtverordneten und das Bauamt nicht alles getan um die erfolgreiche Umsetzung eines solchen Konzeptes teuer zu machen:

  1. Buchen- und Rosenweg-Neubaugebiet: Die Strasse Rosenweg bei unserem Stadtverordneten Tobias Koch ist so gestaltet das garantiert kein Bus da durchfahren kann, denn es fehlen die hohen Bordsteine in der frisch gepflasterten Strasse. Komisch nur, das der alte Rosenweg und die Zuwegung sowie der bisherige Buchenweg zu diesem Nadelöhr geteert sind und die erforderlichen Bordsteine für eine Busbenutzung besitzen.
    Wie schön wäre es für die Buchenweg- und Rosenweg-Bewohner, wenn anstatt 200 Kfz der 100 Wohneinheiten des Neubaugebietes nur 100 Kfz zwei Mal am Tag durchfahren würden, da die anderen, die eh nur bis zum P+R-Parkhaus Alter Lokschuppen fahren, auf ein leisen und kleinen Stadtbus umgestiegen wären?!
  2. Rathausstrasse: Es ist nicht neu, das anscheinend nur Stadtverordneter Haase das Konzept vom HVV, die Rathausstrasse als Bustrasse zu benutzen, in Teilen unterstützt.
    Wieso ist nur die Lohe neu gepflastert worden und die Bordsteine unverkennbar geblieben, während sie auf der anderen Seite komplett gewichen sind? Etwa weil man die Rathausstrasse als Bustrasse verhindern möchte und die Lohe aber ganz klar in den Überlegungen des Bauamtes eine Rolle spielt, wie man es ja bei der Thiele-Vorstellung Projekt Innenstadt erleben durfte.
  3. Klaus-Groth-Strasse: Von Anfang an kann keiner der Befürworter daran gedacht haben, das man hier Busse wieder durchfahren lassen kann und die haben dann ja auch jetzt ihren Willen bekommen, indem die temporäre Bustrasse so gelassen wird. Die Partei der Wirtschaftsexperten, die den Bau so durchgeboxt hat, hat nur leider vergessen, dass sie damit Teile der Grossen Strasse von den auf den Bussen angewiesenen Kunden fern halten, denn die dürfen jetzt erheblich weiter laufen als früher.

Meine Spekulationen mögen falsch sein, aber wenn man vorschlägt ein Neubaugebiet direkt anzubinden, anstatt die Bushaltestelle so weit weg hinzustellen, das sie eh keiner nutzt oder eine Strasse so gepflastert wird, das man die erst umbauen müsste, damit man Busse darüber fahren lassen kann, dann wird man zum Spekulant, Pessimist, … und die Zukunftswerkstatt macht sich umsonst Gedanken, wie man etwas in Sachen ÖPNV verbessern könnte.

Projekt Innenstadt

Am 2. Juli präsentierte der Baumamtsleiter der Stadt Ahrensburg, Herr Thiele, viele Varianten des „Verkehrskonzeptes“ Innenstadt. Viele, teilweise gewagte Varianten wurden vorgestellt.

Ich war und bin seit über sieben Jahren für die Teilung des Rathausplatzes und die Abschaffung des Platzes als Parkfläche bei gleichzeitigem Bau eines Innenstadtparkhauses (überirdisch) hinter Nessler – oder gibt es riesige Parkflächen vor dem Oldesloer, Hamburger, Bremer, …. Rathaus? Unser Rathaus ist schon hässlich, aber durch die Autos bekommt das Ganze noch einen „besonderen Touch“ – im negativen Sinne.

Nur, ich habe auch Ideen wo der attraktive Wochenmarkt hin soll. Wieso nutzt man die umliegenden Strassen denn nicht? Bspw. wäre es doch auch denkbar, nachdem man die Hamburger Strasse etwas umgestaltet hat, diese an einem Wochenmarkt-Tag vom Rondeel bis zum neu gedachten Bypass (Idee finde ich sehr gut!) zu sperren und zu nutzen. So könnte man an Nessler und Sparkasse Holstein vorbei verkleinerten Rathausplatz und Hamburger Strasse miteinander verbinden.

Was spricht dagegen, einen Teil des Rathausplatzes attraktiv zu gestalten (bspw. wirklich nutzbare Pavillions, Park o.ä.) und die andere Seite zu nutzen als Veranstaltungsfläche (zzgl. Teile eines Wochenmarktes) – aber eben nicht als Parkplatz?

Die Busse über die Lohe zu führen halte ich für den grössten Mumpitz bei der dichten Bebauung. Da passt es schon eher,

kleinere Stadt-Busse

durch die Rathausstr. und Grosse Str. fahren zu lassen.

Auch wenn den autofahrenden Gutverdienern das ein Dorn im Auge ist, so ist die derzeitige Bus-Situation untragbar für ältere Bürgerinnen und Bürger und auch Familien mit Kleinkindern (Kinderwagen, Buggies)!

Ahrensburg BPA – Verkehrskonzept Innenstadt

Am 2. Juli (Mittwoch), 19 Uhr im Rettungszentrum, Am Weinberg 2, findet die nächste Sitzung des Bau- und Planungsausschusses statt. Das Thema das mich besonders interessieren wird: Die Vorstellung der Varianten für das Verkehrskonzept Innenstadt.

Größter Kinken aus meiner Sicht: Die idiotische Vorstellung weiterhin durch die Klaus-Groth- und der Grossen Strasse [Gelenk-] Busse fahren zu lassen.

Das das Thema nicht vom Tisch ist, sieht man an einem anderen Thema, das vorher behandelt wird (und als Beschlusssache vorliegt): Vorstellung der überarbeiteten Entwurfspläne für den Ausbau der Großen Straße:

„Auch die Klaus-Groth-Straße kann so ausgebaut werden, dass sie den ÖPNV aufnehmen kann. Hierzu wird eine Entwurfsidee vorgestellt, in der insbesondere die Übergänge zur Großen Straße dargestellt sind. Der Entwurf für die Klaus-Groth-Straße kann erst nach Vorlage eines Gesamtkonzeptes für das künftige Verkehrsnetz der Innenstadt erarbeitet werden.“
(Quelle: Vorlage 2008/106 der Stadt Ahrensburg)

Als Sprecher der S4-Initiative habe ich ein Interesse an eine gute Verkehrsanbindung der Stadt an die bestehenden U- und R-/S-Bahnen, aber als Ahrensburger Bürger auch daran, das man nicht mit aller Gewalt durch eine ohnehin schon schlecht geplante Strasse (die supertollen Parkhaus-Zufahrtstunnel) auch noch den ÖPNV durchlenkt, nur weil das schon immer so war. Viele Bürgerinnen und Bürger haben ihre Bedenken diesbezüglich geäußert und man sollte sie hören und nicht ignorieren!

Man darf gespannt sein welche weiteren, vielleicht sinnvolleren Ideen dort vorgestellt werden.