Bedeutungsloser HSV

Rückrundensechzehnter, Hinrundenerster in der 2. Bundesliga. Als „Kind der Westkurve“ muss man das erst einmal verdauen.

Die Possen beim HSV nehmen einfach kein Ende und ein unfähiger Sportchef und Vorstandsvorsitzender schmeißen einen überforderten Trainer raus. Das kennen wir alles schon und die Nation lacht sich weiter über den HSV schlapp.

Konsequenzen?

Für mich werden die Wochenenden nun etwas entspannter, denn ich gehe nicht mehr in mein Wohnzimmer zu meinem HSV, bleibe aber Vereinsmitglied und bestimmt gehe ich auch mal zu einer Vereinsversammlung. Ich werde meinen anderen Hobbies nachgehen und die vier Stunden, die ich immer aufbrachte um zum Spiel zu gehen, nun mit was sinnvollerem befüllen. Man will beim HSV eben nicht auf die eigenen Leute setzen, Talente fördern, sondern kurzfristige Ergebnisse zählen. Der Dino gehört, wie die Uhr, entsorgt und es müsste ein Konzept her, wie man ohne viel Knete viel erreichen kann. Siehe Paderborn, Kiel, ….

In der echten, freien Wirtschaft würde man von den 300 Angestellten des HSV um die 25% entlassen, die Führungsriege dazu und einen Sanierungsplan aufstellen. Nicht so beim HSV. Die „Pfeffersäcke“ denken immer noch es geht mit ihrem HSV so weiter. Geht es nicht. Wir landen, wie andere Traditionsvereine auch vor uns, bald auf der Reste-Rampe.

Ich würde mich ja freuen, wenn ich eines Besseren belehrt werde, sehe ich aber nicht.