Az.: L 23 -MIN – KB 3967 Bahn – S 4 – Projekt – 2. Teil

Sehr geehrter Herr Sievers,

vielen Dank für Ihr Schreiben an Herrn Bundesminister Dr. Peter
Ramsauer. Herr Minister hat mich gebeten, Ihnen zu schreiben. Bitte
haben Sie Verständnis dafür, dass Herr Dr. Ramsauer aufgrund der
Vielzahl eingehender Anfragen nicht persönlich antworten kann.

Nach Rücksprache mit dem Fachreferat kann ich Ihnen heute Folgendes
mitteilen:

In Ihrem Schreiben setzen Sie sich für das Projekt der S-Bahn-Strecke S
4 zwischen Hamburg und Ahrensburg ein.

Hiermit möchte ich Ihnen bestätigen, dass die in der gemeinsamen
Besprechung Ende Februar zugesagte grundsätzliche Bereitschaft zur
anteiligen Förderung im Rahmen des Bundesprogramms nach dem
Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz  (GVFG) weiterhin besteht.

Da hierüber jedoch nur eine anteilige Finanzierung für einen
Teilbereich des Gesamtvorhabens des viergleisigen Ausbaus möglich ist,
wurde den Vertretern der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg
mitgeteilt, dass eine Mischfinanzierung erforderlich ist. Dazu ist eine
Klärung erforderlich, welche Anteile und in welchen Zeiträumen jeweils
finanziert werden können. Diese interne Abstimmung  ist noch nicht
abgeschlossen, erste Erörterungen sind aber erfolgt. Sofern ein
hausinterner Vorschlag erarbeitet ist, werden die Länder wieder in die
Beratung und Abstimmung einbezogen.
Versichern möchte ich Ihnen, dass dies unabhängig von einer
Entscheidung ist, ob München Austragungsort der Olympischen Winterspie1e
2018 wird oder ob eine anteilige Finanzierung der 2. S-Bahn-Stammstrecke
in München im Rahmen des GVFG Bundesprogramms erfolgen wird. Wie Sie
richtigerweise anmerken, sollen die Bundesfinanzhilfen nach dem GVFG in
allen Bundesländern zur Verfügung stehen. Es wird keine Priorisierung
des Bundes für ein Großvorhaben erfolgen.

Dass die Kosten der Vorentwurfsplanung durch die Vorhabenträger oder
Aufgabenträger übernommen werden ist üblich, da diese Kosten
grundsätzlich zu den nicht zuwendungsfähigen Kosten im Rahmen des
GVFG zählen.

Die verkehrlichen Vorteile einer S-Bahn bis Ahrensburg sind zudem nach
dem bundesweit einheitlichen Verfahren der Standardisierten Bewertung
für Verkehrswegeinvestitionen des Öffentlichen Personennahverkehrs zu
bewerten und den anfallenden  Kosten gegenüber zu stellen. Diese
Nutzen-Kosten-Untersuchung wird ein notwendiger Bestandteil eines noch
zu stellenden Finanzierungsantrages sein.

Sehr geehrter Herr Sievers,
seien Sie versichert, dass der Bund auch weiterhin aufgeschlossen
diesem Projekt gegenüber stehen wird.
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben  gedient zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag
Brigitte Käßbach
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

– Politische Planung und Kommunikation –
Referat L 23 – Bürgerservice, Besucherdienst
Invalidenstraße 44
10115 Berlin

Tel.: +49 (0)30 – 18 300 3060
Fax: +49 (0)30 – 18 300 1942
E-Mail: buergerinfo@bmvbs.bund.de
Internet: www.bmvbs.de

Az.: L 23 – MIN – KB 3967 Bahn – S 4-Projekt

Sehr geehrter Herr Sievers,

für Ihre an das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
gerichtete Anfrage danke ich Ihnen. Diese habe ich an die Fachabteilung
weitergeleitet, da für die Beantwortung eine Zuarbeit/Abstimmung
erforderlich ist. Aufgrund einer hohen Anzahl an Anfragen und der
kontinuierlichen Facharbeit kann es dabei bedauerlicherweise zu
Verzögerungen kommen. Wir sind bemüht, Ihnen zeitnah zu antworten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Brigitte Käßbach

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
– Politische Planung und Kommunikation –
Referat L 23 – Bürgerservice, Besucherdienst
Invalidenstraße 44
10115 Berlin

Tel.: +49 (0)30 – 18 300 3060
Fax: +49 (0)30 – 18 300 1942
E-Mail: buergerinfo@bmvbs.bund.de
Internet: www.bmvbs.de

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Machen Sie mit bei unserem Führerscheinquiz und probieren Sie aus, wie
es um Ihr Verkehrs-Wissen bestellt ist:
http://www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Artikel/IR/verkehrsquiz.html

Olympiabewerbung sticht lang angelegtes Verkehrsprojekt aus?

Sehr geehrter Dr. Ramsauer,

heute musste ich im Hamburger Abendblatt lesen (1), dass unser Verkehrsprojekt
durch die Olympiabewerbung der Stadt München gefährdet sei.

Bisher bin ich davon ausgegangen, dass sich solche Sportveranstaltungen sich
durch Sponsoren, Werbung und Sportförderung und die Einnahmen auf der
Veranstaltung selbst finanzieren, da auch die Regionen, die sich um solche Grossveranstaltungen bemühen ja einen touristischen Effekt erwarten.

Ich hoffe, die Spekulationen sind, wie so oft, nur Spekulationen und Sie
haben nachvollziehbarere Gründe, den Termin mit Schleswig-Holsteins
Vertretern immer verschieben zu müssen.

Wir warten seit mehr als einem Jahrzehnt darauf eine für uns akzeptierbare
Pendler-Anbindung an das HVV-Netz zu bekommen und durch die
Beschleunigung, die die Fehrmarn-Belt-Querung hinein gebracht hat, werden
die eigentlichen Gründe oft in den Hintergrund gedrängt!

Die Bahnlinie hält dem Wachstum nicht mehr Stand!
Die Bahnverbindung teilt sich mit Güter-, regionalem-, überregionalem- und dem Fernverkehr die Schienen und ist dadurch sehr störanfällig (Daten seit 1998 unter – www.delays.de).
Die Anbindung an das restliche HVV-Netz ist unzureichend!
Stadtnahe und innerstädtische Pendler sollen die Möglichkeit haben ÖPNV anstatt das Auto zu benutzen!

Unterstützen sie das parteiübergreifende Schleswig-Holsteiner- und Hamburger
S4-Projekt und setzen Sie sich mit den Vertretern unserer Länder an den Tisch.
Sie werden, wie alle bisher befragten Politiker, sich den Argumenten anschliessen,
dessen bin ich mir sehr sicher!

Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit
und übersende die besten Grüße ins schöne Bayern!

Ihr
Jörg Sievers

(1) http://mobil.abendblatt.de/region/stormarn/article1911507/Olympia-2018-koennte-die-S-4-gefaehrden.html?cid=region-stormarn


S 4-Initiative, Stormarner Sprecher
Otto-Schumann-Str. 33, 22926 Ahrensburg
Telefon 0 4102/695 110, Mobil 01 70/63 82 81 0, Telefax 0 4102/6 95 111
http://www.s4-initiative.de

Ruhe Nordfrieslands

Kurzmitteilung

Endlich Urlaub, Ruhe, Sonne, Strand und Zeit für die Dinge, die man sonst vernachlässigt. In zwei Tagen habe ich mein Trainingsprogramm deutlich intensiviert und schaue beim Lauftraining auf den schönen Leuchtturm Westerheversand in der Tümlauer Bucht von Nordfriesland.

Nordfriesland ist Erholung pur, denn hier ticken die Uhren zwar schneller – der Urlaub ist schneller zu Ende als man will – aber die Zeit ist hier stehen geblieben, denn es befindet sich alles dort wo man es auch schon letztes Mal vorgefunden hat. Veränderung ist nicht das was man im Urlaub will, sondern Beständigkeit und Zufriedenheit.

Schön wenn man das wenigstens ein Mal im Jahr hier findet.

Tümlauer Koog – Eiderstedt

Kurzmitteilung

Am Wochenende waren wir im Tümlauer Koog auf der Halbinsel Eiderstedt. Bekanntester Ort dieser Halbinsel ist sicherlich St.-Peter oder auch Ording, jedoch auch sehr schön: Westerhever bzw. der Leuchtturm von Westerhever, mit seinen zwei Friesenhäusern daneben.

Erholung auch dieses Mal pur und vielen kleinen Lämmern, die gerade in den Stunden vor unserer Ankunft zur Welt kamen….

Urlaub im schönsten Bundesland der Welt

Rechtzeitig zum Wahltag zurück, aber wir wären gerne noch geblieben Wo? Im Tümlauer-Koog bei Familie Voss auf Eiderstedt in Nordfriesland. Urlaub auf dem Bauernhof im Einklang mit der Natur.

Naturschutz ja, aber man muss auch leben können!

Auch wenn Naturschutz wichtig ist, so muss es den Bauern dort auch weiterhin möglich sein ihre Felder zu bestellen und das Vieh zu ernähren. In einem Landwirtschaftsblatt war zu lesen wie der Nabu es geschafft hat ein ökologisches Projekt mit Rindern an die Wand zu fahren – es hat keiner nach den Tieren geschaut und einige Tiere sind im morastigen Untergrund eingegangen.

Unser Bauer in Tümlauer-Koog kennt nicht jedes Schaaf oder jede Kuh beim Namen, aber er ist bis spät in den Abend unterwegs und schaut nach ihnen. Es kalbte eine Kuh und schuf Nachwuchs, ebenso die Katze hat Junge, das Huhn und das Schwein derer 13. Immer was los auf Eiderstedt…

Ab Montag kann man Familie Voss wieder auf SAT.1 im Frühstücksfernsehen bewundern.

Das Fleisch, die Milch…. schmeckt dort alles eben etwas besser als beim Großdiscounter vor Ort. Es macht aber wenig Sinn die Waren durch die halbe Republik zu karren, sondern die Erzeugnisse vor Ort sollten zuerst genommen werden. Deswegen auch Lammfleisch von Eiderstedt und nicht aus Neu Seeland! Es fängt im Kleinen aber schon an…

Wasser in Ahrensburg aus Brandenburg?

Bei unserem ALDI-Nord bekommen wir Wasser aus Brandenburg. In Bremerhaven aus Bad Segeberg (Trappenkamp). Komisch. Wieso bekommen wir Ahrensburger nicht Wasser aus dem Trappenkamp und die Bremerhavener von Budjadingen, Ammer- oder Ostfriesland, eben das Wasser das das Teetrinken in der Region so besonders macht?

Ach ja, man merkt: Der Urlaub ist zu Ende.