Michael Sarach Ahrensburgs Bürgermeister

Kurzmitteilung

Damit konnte man nicht rechnen und daher ist es umso schöner: Michael Sarach, Bürgermeisterschaftskandidat der FDP und SPD ist gewählter Bürgermeister von „Hamburgs schöner Nachbarin“ Ahrensburg mit 53% der abgegebenen Wählerstimmen (Quelle: ahrensburg.de; Hamburger Abendblatt).

Viele mit denen ich gesprochen hatte in den letzten Wochen haben Jörn Schade ebenso wenig wie ich die Bausünden der jüngsten Vergangenheit verziehen.

Michael Sarach tat gut daran beim Erlenhof den Stadtverordneten aufzuzeigen das sie es sind, die über eine Bebauung entscheiden und nicht der Bürgermeister. Dieser hat den Auftrag aus der Politik in der Verwaltung umzusetzen – nicht mehr und nicht weniger.

Die Wahlbeteiligung ist erwartungsgemäß schlecht, aber nun kann sich keiner der Nichtwähler beklagen er habe nicht die Chance gehabt – er hatte sie gleich zwei Mal!

Geht die sonne auf oder unter?

In den letzten Monaten ist einiges passiert. Ich wagte schon nicht mehr an das Gute zu glauben – erst recht nach der Landtags- und Bundestagswahl, aber es geschehen noch Zeiten und Wunder!

Die Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung hat nun doch mit 16 zu 15 Stimmen der Bebauung des Erlenhofs zugestimmt – und spart so knapp 4 Mio. Vertragsstrafe an die LEG! Bravo! Auch wenn die Einsicht nicht bei allen Volksvertretern angekommen ist, so wird wenigstens die Stadt nicht komplett überaltern.

Der werte Bürgermeisterschaftskandidat Jörn Schade stand übrigens auf der anderen, der ablehnenden Seite zu dem Thema Erlenhof. Wer also möchte das ca. 1000 Personen mehr in Ahrensburg die Chance haben bezahlbaren Wohnraum vorzufinden, sollte sich überlegen wo er bei der Stichwahl sein Kreuzchen macht.

Das CCA (City Center Ahrensburg) ist nun eröffnet worden und langsam dämmert es auch dem letzten das nie wieder Busse die Klaus-Groth-Strasse passieren werden und da liesst man auf der Tagesordnung des BPA auch schon das eine Fußgängerzone angestrebt wird. Nun, da bekommen dann die ihren Willen, die die Bevölkerung seit Jahren veralbert haben.

„Ich hätte nicht gedacht das das so groß wird“
Jörn Schade1

Da hilft nur vorher lesen, Fragen stellen und wenn man etwas nicht versteht, nachfragen und dem Bürger transparent darlegen warum man welche Entscheidung gefällt hat.

So sehr ich zentrale Einkaufsmöglichkeiten schätze, so sehr würde ich mich freuen, wenn diese ins Stadtbild passen und nicht hässlich sich daraus abheben.

1 im BPA als es um den hässlichen 1. Bauabschnitt des CCA‘s ging und er noch Vorsitzender dieses Gremiums war